Sie sind nicht angemeldet.
Startseite
Tektonik
Alternative Sichten
Suche
Anmelden
Registrieren
englisch
deutsch
Tektonik
Die Tektonik ist auf Ihren Suchtreffer eingeschränkt, Sie können über das "+" den normalen Archivbaum einblenden.
Archiv des Erzbistums München und Freising
ehemalige Bistümer (bis 1821)
Erzbistum München und Freising (ab 1821)
Seelsorgeeinheiten
Dekanate
Pfarreien und Kirchenstiftungen
<<
<
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
>
>>
CB035 Bayrischzell-St. Margareth - 1615-1963
CB036 Berbling-Zum Hl. Kreuz - 1689-1992
CB037 Berchtesgaden-St. Andreas - 1561-2002
CB038 Bergen-St. Ägidius - 1619-2011
Vollansicht Bestand
Signatur:
CB038
Name:
Bergen-St. Ägidius
Laufzeit:
1619-2011
Beschreibung:
Der zwischen Salzburg und dem Chiemsee gelegene Ort Bergen wurde 924 erstmals urkundlich erwähnt. Ab 959 gehörte die Gemeinde am Fuß des Hochfelln zum Erzstift Salzburg, seit 1275 befindet sich Bergen unter bayerischer Verwaltung. Heute liegt der Luftkurort im Landkreis Traunstein. Schon Ende des 14. Jahrhunderts muss in Bergen ein Kirchenbau unter dem Patrozinium des Hl. Ägidius existiert haben, als der Ort noch zur Pfarrei Vachendorf gehörte. Die Weihe der Pfarrkirche ist 1513 urkundlich erwähnt.
Im Jahr 1863 wurde der Grundstein für einen größeren Neubau der Pfarrkirche nach den Plänen des Architekten Franz Xaver Schegg aus Übersee gelegt, der drei Jahre später vollendet wurde. Die letzten umfassenden Instandsetzungsarbeiten erfolgten in den Jahren 1976-1978 unter der Leitung von Architekt Vinzenz Dufter aus Siegsdorf. Die 1667 als Vikariat gegründete Kirchengemeinde Bergen gehörte bis zur Säkularisation zum Erzbistum Salzburg. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam es als Teil des neu gegründeten Dekanats Haslach zunächst zum Generalvikariat Freising, dann wieder zum salzburgischen Konsistorium und 1817 schließlich zum Erzbistum München und Freising. 1841 wurde Bergen zur Pfarrei erhoben. Seit 2015 bildet St. Ägidius mit St. Maximilian (Grabenstätt), St. Peter und Paul im Thale (Erlstätt) und Mariä Himmelfahrt (Vachendorf) den Pfarrverband Hl. Franz von Assisi. Die Geschichte Bergens ist eng mit dem Eisenhüttenwerk Bergen verknüpft. Dieses wurde 1562 durch Pankraz von Freyberg gegründet. Nach einem Brand und dem darauffolgenden Wiederaufbau 1824 wurde das Werk zu Ehren des bayerischen Königs Max I. Joseph in "Maxhütte" umbenannt. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts zählte es zu einem der wichtigsten und größten Eisenhersteller Süddeutschlands und bildete als solches den industriellen Mittelpunkt des Chiemgaus. Als sich die Herstellung von Roheisen als zunehmend unrentabel erwies, wurde das Werk 1881 verkleinert und zu einer Gusswarenfabrik umgebaut. Mit der Weltwirtschaftskrise musste die Maxhütte 1932 endgültig geschlossen werden. Sie dient heute als Museum zur Geschichte des Eisenhüttenwerks Bergen und der Eisengewinnung.
Geschichte:
1. Bestandsgeschichte
Das Pfarrarchiv St. Ägidius umfasst insgesamt 200 Verzeichnungseinheiten aus den Jahren 1619-2011. Dabei stammt etwa die Hälfte der Akten aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ca. 150 Verzeichnungseinheiten entstanden in den Jahren 1800 bis 1949. Lediglich etwa 15 Nummern enthalten Archivalien aus der Zeit von 1633 bis 1800. Inhaltlich zeichnet der Archivbestand die Geschichte der Pfarrei vor allem vom 19. Jahrhundert bis heute nach. Dazu gehören Aspekte der Pfarrseelsorge und -verwaltung, der Spendung von Sakramenten und der Feier von Gottesdiensten, diverse Baumaßnahmen bzw. Instandsetzungsarbeiten an Kirchen und anderen Gebäuden, sowie Personalangelegenheiten der Geistlichen und kirchlichen Angestellten. Neben der Pfarrgeschichte macht auch die Geschichte der politischen Gemeinde Bergen und der seelsorglichen Betreuung des Eisenhüttenwerks "Maxhütte" einen großen Teil der Archivalien im Altbestand aus. Dagegen entfallen nur acht Verzeichnungseinheiten auf den Pfarrkindergarten St. Josef. Einen weit größeren Teil der Archivalien bilden Jahresrechnungen, Kassentagebücher und Belege zur Kirchenstiftung.
2. Zugang, Übernahme, Akzession
Es liegen keine weiteren Informationen vor.
Erschließungsinformationen:
1. Allgemeine Informationen
Bearbeiter: history-today
Bearbeitungszeitraum: 2017
Bestandsart: Fonds
Umfang: 200 VE
Zitierweise: Für die Wiederauffindbarkeit des Archivales sind lediglich das Archivkürzel und die vollständige Signatur der Verzeichnungseinheit nötig, z. B.: AEM, [Signatur].
Wird eine sprechende Zitierweise bevorzugt, kann nach dem Archivkürzel der Name des Bestandes eingefügt werden. Im Anschluss daran ist auch hier die vollständige Signatur des Archivales anzugeben, z. B.: AEM, Pfarrarchiv Bergen-St. Ägidius, [Signatur].
2. Erschließungsarbeit
a. Beschreibung des vorgefundenen Zustandes:
Die Erschließung des Archivs der Pfarrei St. Ägidius in Bergen wurde im März 2017 durch die Firma "history-today - Büro für Geschichtsforschung" in München begonnen. Die Dienst- und Fachaufsicht hatte der Direktor des Archiv des Erzbistums München und Freising Dr. Peter Pfister inne. Seinem Mitarbeiter Dr. Christopher Sterzenbach oblag die archivarische Betreuung.
Das Pfarrarchiv wurde bereits zu Beginn der 1990er Jahren erstmalig durch den Traunsteiner Kreisarchivar Götz von Dobeneck geordnet und verzeichnet. Im Rahmen der jüngsten Erschließungsarbeiten wurde dieser Altbestand komplett übernommen und wie das neuere Schriftgut von schädlichen Materialien wie Plastik, Metall, Klebestreifen etc. befreit. Titel und Laufzeit der von Herrn von Dobeneck gebildeten Akten wurden überprüft, wenn nötig korrigiert und ansonsten übernommen. Die größtenteils aus Plänen und Fotosammlung bestehenden Altsignaturen 005/7, 501/5, 501/7, 501/10 und 522/1 fehlten zu diesem Zeitpunkt. Laut mehrerer, dem alten Findbuch (Signatur 44) beiliegenden Zetteln wurden sie gesondert gelagert.
b. Beschreibung der Erschließungsmaßnahme
Das Pfarrarchiv befindet sich vor Ort. Im AEM liegen lediglich die Matrikelbücher vor, die digital genutzt werden können.
Bei der Verzeichnung wurden die einzelnen zu einem Titel gehörigen Akten grundsätzlich in den "Enthält-Vermerk" aufgenommen. Alle inhaltlich oder formal stark abweichenden Verzeichnungseinheiten, z. B. Fotos, Dias, Videokassetten oder Pläne, sind in den entsprechenden "Darin-Vermerken" enthalten. Sind Archivalien nur in Abschrift oder Xerokopie erhalten, wurde die Datierung des Originals in runde Klammern gesetzt und das Datum der vorliegenden Kopie (sofern bekannt) dahinter vermerkt. Schätzungen des Bearbeiters sind durch eckige Klammern gekennzeichnet.
Sämtliche Belege zu den Jahresrechnungen der Kirchenstiftung und des Kindergartens waren zwar chronologisch, aber nicht inhaltlich sortiert.
Im Zuge einer Feinbewertung der entsprechenden Akten wurden die archivwürdigen Belege zu Baumaßnahmen, Inventar und Liturgie herausgesucht und die übrigen zur Kassation gegeben.
3. Anmerkung zum Erhaltungszustand
Bei der Erschließung der Akten wurden gleichzeitig eine Entmetallisierung sowie eine grobe Reinigung vorgenommen. Im Anschluss wurden die Archivalien archivgerecht verpackt.
4. Zugangsbeschränkungen
rechtliche Einschränkungen: gemäß Schutzfristen
Die Firma "history-today" überträgt alle aus dem Urheberrecht herrührenden Nutzungsrechte der Katholischen Kirchengemeinde St. Ägidius in Bergen.
In diesem Bestand suchen
CB039 Bergkirchen-St. Johann Baptist - 1662-1960
CB040 Berglern-St. Peter und Paul - 1680-1946
CB043 Beyharting-St. Johann Baptist - 1648-1806
CB041 Bernau am Chiemsee-St. Laurentius - 1663-1987
CB042 Beuerberg-St. Peter und Paul - 1600-2000
CB044 Bockhorn-Mariä Heimsuchung - 1596-1978
CB516 Bischofswiesen-Herz Jesu - 1927-1976
CB045 Böbing-St. Georg - 1609-1949
CB046 Breitbrunn am Chiemsee-St. Johannes - 1658-1975
CB517 Brunnthal-St. Nikolaus - 1669-2013
CB048 Bruckberg-St. Jakobus der Ältere - 1652-1942
CB047 Bruck bei Grafing-St. Peter und Paul - 1627-1964
CB049 Buch am Buchrain-St. Martin - 1676-1942
CB052 Burgharting-St. Vitus - 1840-1981
CB050 Buch am Erlbach-St. Peter - 1713-1955
CB051 Buchbach-St. Jakobus der Ältere - 1407-2003
CB518 Dachau-Hl. Kreuz
CB053 Chieming-Mariä Himmelfahrt - 1619-1963
CB549 Dachau-Mariä Himmelfahrt
CB520 Dachau-St. Peter
CB054 Dachau-St. Jakob - 1675-1929
CB055 Degerndorf-St. Michael - 1837-1965
CB057 Diemannskirchen-St. Margaretha - 1798-1867
CB056 Deining-St. Nikolaus - 1647-1963
CB058 Dietramszell-Mariä Himmelfahrt - 1628-1964
CB521 Dürnzhausen-St. Georg - 1808-2016
CB059 Dorfen-Mariä Himmelfahrt - 1402-1945
CB408 Ebenhausen-St. Benedikt - [1468]-2015
CB060 Ebersberg-St. Sebastian - 1686-1946
CB062 Ebertshausen-St. Benedikt - 1840-1973
CB061 Eberspoint-Ruprechtsberg-St. Andreas - 1648-1962
CB065 Edling-St. Cyriakus - 1631-1950
CB064 Eching bei Landshut-St. Johann Baptist - 1641-1986
CB063 Eching-St. Andreas - 1745-2014
CB066 Egenburg-St. Stephan - 1617-1953
CB067 Egenhofen-St. Leodegar - 1650-2000
CB068 Egern-St. Laurentius - 1619-1925
CB083 Egling-St. Martin
CB069 Eggstätt-St. Georg - 1622-1976
CB524 Eichenau- Zu den Hl. Schutzengeln
CB071 Eichenried-St. Joseph - 1850-2009
CB070 Egmating-St. Johann Baptist u. Michael - 1653-2003
CB072 Einsbach-St. Margareta - 1650-1979
CB073 Eiselfing-St. Rupert - 1640-1944
CB074 Eitting-St. Georg - 1657-1950
CB075 Elbach-St. Andreas - 1628-1956
<<
<
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
>
>>
Pfarrverbände
Orden, Klöster und Stifte
kirchliche Organisationen
Nachlässe
Sammlungen und Dokumentationen
Fremdprovenienzen
Permalink zum Datensatz erfolgreich in die Zwischenablage kopiert