| BA004/3 |
| Predigten und Ansprachen (Kardinal Döpfner) |
| 1943-1976 |
Erzbischöfliches Sekretariat Erzbischöfliches Sekretariat; Erzbischöfliche Pressestelle |
Neben dem zeitgenössischen Abdruck einzelner Ansprachen und Predigten (in Zeitungen, Pressemitteilungen etc.) wurden zu Lebzeiten und nach dem Tod Kardinal Döpfners auch mehrere Sammelbände mit Predigttexten veröffentlicht.(1) In mehreren Fällen wurde darüber hinaus bereits Material aus diesem Teil des Nachlasses Forschern zugänglich gemacht oder in Ausstellungen gezeigt. Deshalb wurde das Findbuch aller im Nachlass überlieferten und für die Öffentlichkeit bestimmten Äußerungen Kardinal Döpfners anlässlich seines 100. Geburtstags allgemein zugänglich gemacht. Die darin verzeichneten Ansprachen und Predigten bieten nicht nur Informationen zu einer Vielzahl von Ereignissen, sondern eröffnen auch einen Zugang zum theologischen Denken und zur Verkündigung Döpfners. ------------------------------------------------------------ (1) Wort aus Berlin. Rundfunkansprachen und Predigten des Bischofs von Berlin Julius Kardinal Döpfner, 2 Bde., Berlin 1960-1961; Julius Kardinal Döpfner, In dieser Stunde der Kirche. Worte zum II. Vatikanischen Konzil, München 1967; Kardinal Julius Döpfner. Weggefährte in bedrängter Zeit. Briefe an die Priester, hg. von Ernst Tewes, München 1986 (51986); Julius Kardinal Döpfner. Das Flammenkreuz der Liebe. Predigten und Reden zu caritativen und sozialen Themen, München [1986].
|
1. Bestandsgeschichte
Zu den zahlreichen öffentlichen Äußerungen Kardinal Döpfners (Ansprachen, Predigten, Hirtenbriefe, Grußworte, Interviews etc.) findet sich in seinem Münchener Nachlass reiches und vielfältiges Material. Beginnend mit der Kaplanszeit ab 1943 sind Unterlagen zu über 1.900 Anlässen erhalten. Sie bilden unterschiedliche Arbeitsstadien ab. Eigenhändige Notizen bzw. Skizzen, eigenhändige ausformulierte Manuskripte, Typoskripte mit handschriftlichen Korrekturen und Ergänzungen, Reinschriften und Handexemplare mit eigenhändigen Unterstreichungen für den Vortrag geben ein eindrucksvolles Bild von der Arbeitsweise Döpfners bei der Vorbereitung seiner öffentlichen Äußerungen. Döpfners Texten liegen fallweise auch Vorarbeiten und Materialien von fremder Hand, Tonbandabschriften, redigierte Fassungen für Presseveröffentlichungen, Presseveröffentlichungen, Drucke und Zeitungsartikel bei. Eine erste Ordnung und Verzeichnung des Gesamtbestandes erfolgte wohl im erzbischöflichen Sekretariat in München. Zu einem späteren Zeitpunkt wurden diese Materialien mit einzelnen Dokumenten aus der Überlieferung der erzbischöflichen Pressestelle angereichert.
2. Zugang, Übernahme, Akzession
Es liegen keine weiteren Informationen vor. |
1. Allgemeine Informationen
Bearbeiter: Guido Treffler M.A., Dr. Roland Götz Bearbeitungszeitraum: 2013 Bestandsart: Fonds Umfang: 1925 VE Zitierweise: Für die Wiederauffindbarkeit des Archivales sind lediglich das Archivkürzel und die vollständige Signatur der Verzeichnungseinheit nötig, z. B.: EAM, [Signatur]. Wird eine sprechende Zitierweise bevorzugt, kann nach dem Archivkürzel der Name des Nachlassgebers eingefügt werden. Im Anschluss daran ist auch hier die vollständige Signatur des Archivales anzugeben, z. B.: EAM, Julius Kardinal Döpfner, Ansprachen und Predigten, [Signatur].
2. Erschließungsarbeit
Der Zustand, wie er an das Erzbischöfliche Archiv übergeben wurde, wurde bei der Neuverzeichnung belassen; auch Korrespondenzen, Programme und anderes Material zu den einzelnen Redeanlässen wurde im Bestand belassen. Das Findbuch verzeichnet Datum, Ort und Anlass einer Ansprache bzw. Predigt, den Titel (soweit zeitgenössisch vorhanden) sowie die Art der öffentlichen Äußerung (1). Bei der Formulierung von Anlass und Titel wurden sowohl die Angaben auf den Manuskripten bzw. Typoskripten als auch das Verzeichnis der Amtshandlungen und eventuelle Publikationen von Ansprachen und Predigten berücksichtigt. --------------------------------------------------------- (1) Die Charakterisierung der jeweiligen Äußerung wurde nach Möglichkeit standardisiert; so sind Äußerungen in Gottesdiensten immer als "Predigt" (nicht als "Ansprache") bezeichnet, sofern nicht zeitgenössisch die Bezeichnung "Homilie" verwendet wurde. Zwischen Hirtenbriefen und kürzeren "Hirtenworten" wurde nicht unterschieden.
3. Zugangsbeschränkungen
gemäß Schutzfristen
b. bestandserhalterische Einschränkungen (Erhaltungszustand) |