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Archives

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    Archiv des Erzbistums München und Freising
    ehemalige Bistümer (bis 1821)
    Erzbistum München und Freising (ab 1821)
    Seelsorgeeinheiten
    Orden, Klöster und Stifte
    kirchliche Organisationen
    Nachlässe
    Weihbischöfe und Domkapitulare
    sonstige Kleriker
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    FB091 Lenzbauer, Robert P.
    FB012 Lindner, Dominikus
    FB044 Lori, Michael - 1798
    FB045 Mayer, Anton - 1853-1867
    FB046 Mayer, Matthias - 1925-1987
    FB085 Meixner, Adolf OFMCap
    FB013 Morgenschweis, Karl - 1906 - 1969
    FB047 Neuhausen, Petrus de - 1779-1792
    FB015 Muhler, Emil - 1845-1992
    FB048 Neureuther, Josef - 1933-1955
    FB049 Niedereder, Joseph - ca. 1935-1940
    FB052 Pfanzelt, Friedrich - 1864-2009
    FB016 Philberth, Karl und Bernhard
    FB097 Poertner, Balthasar - 1909-1941
    FB053 Rader, Matthäus - 1617-1800
    FB086 Reinhardt, Heinrich
    FB094 Schamoni, Wilhelm
    FB018 Scheuermann, Audomar - 1968-2000
    FB017 Rosenegger, Josef - 1856-2006
    FB054 Schmidt, Eugen - 1884-2001
    FB019 Schmitz, Heribert
    FB020 Schönwalder, Ferdinand
    FB055 Schrädler, Johann Baptist - 1872-1893
    FB079 Schwaiger, Johann Ignaz
    FB056 Sedlmaier, Andreas - 1925-1935
    FB021 Schreibmayr, Franz - 1909-1985
    FB022 Sickenberger, Josef
    FB078 Stigloher, Marcellus
    FB087 Stockmeier, Peter
    FB092 Strixner, Josef
    FB057 Strohmayer, Joseph - 1836-1857
    FB096 Sutor, Leonhard - 1920-2010
    FB082 Tattenbach, Franz SJ
    FB088 Wagner, Hubert
    FB024 Tillmann, Klemens - 1905-1986

    Full view Inventory

    Reference number: FB024
    Name: Tillmann, Klemens
    Inclusive dates: 1905-1986
    Genre: Bestand
    Description: Klemens Tilmann wurde am 31. Dezember 1904 in Berlin des damaligen Hauptmanns Norbert Tillmann und dessen Ehefrau Maria geboren. Seine Schulzeit verbrachte Tillmann aufgrund des Militärdienstes des Vaters in Neisse, Posen und Darmstadt, wo er 1924 auch das Abitur ablegte. Schon frühzeitig kam er zum Jugendbund „Quickborn“ und war seitdem der katholischen Jugendbewegung und deren Zentrum Burg Rothenfels eng verbunden.
    Nach dem Abitur ging er zum Theologiestudium nach Innsbruck (8 Semester) und Tübingen (3 Semester). 1928 promovierte er in Innsbruck in Philosophie. Nach der Priesterweihe am 20. Juli 1930 in Bautzen (Bistum Meißen) war er zunächst als Kaplan in Dresden tätig.
    1934 trat er dem Oratorium des heiligen Phillipp Neri in Leipzig bei. 1936/37 war er kurzzeitig an der Zentrale des katholischen Jungmännerverbandes in Düsseldorf tätig, eher er ab 1936 mit einem Entwurf für einen neuen Katechismus betraut wurde; unterstützt wurde er dabei von Franz Schreibmayr.
    1940 wurde er zum Kriegsdienst einberufen und diente bis 1945 als Sanitätssoldat. Nach 1945 trafen sich die Leipziger Oratorianer Philipp Dessauer (1898 - 1966), Heinrich Kahlefeld (1903 - 1980), Ernst Tewes (1908 - 1988), Klemens Tilmann (1904 - 1984), Franz Schreibmayr (1907 - 1985), Jan Wiggers (1903 - 1961) und Joseph Jammers (1906 - 1987) in München und gründeten hier ein Oratorium. Von 1948 an lebten sie zunächst in München-Solln in der Villa von Karl Muth, dem langjährigen Herausgeber der Zeitschrift "Hochland", ehe dem Oratorium 1954 der aus den Pfarreien Herz Jesu, St. Martin und St. Theresia ausgegliederte, neue Seelsorgsbezirk St. Laurentius anvertraut wurde.
    Gemeinsam mit Franz Schreibmayr verfasste Tilmann den Katholischen Katechismus der Bistümer Deutschlands, den sogenannten „grünen“ Katechismus, in drei Bänden und 136 Lehrstücken. Das Werk wurde 1955 von der Deutschen Bischofskonferenz herausgebracht, richtete sich an Kinder im Alter von zehn bis dreizehn Jahren und wurde in über 30 Sprachen übersetzt. 1958 erhielt er mit Franz Schreibmayr für sein Wirken den Ehrendoktor der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck.
    Seit 1960 gehörte Tillmann der vorbereitenden Kommission für das Vaticanum II an. Er nahm als Berater an den Sitzungen des Konzils teil und wurde 1966 zum Consultor des römischen Liturgierates ernannt. Er war Mitbegründer und längere Zeit Mitträger der Europäischen Arbeitsgemeinschaft für Katechese und des Instituts für Katechetik und Homiletik München und Mitglied des Liturgischen Instituts Trier. Seit 1970 widmete er sich vor allem Veröffentlichungen und Kursen zur Einführung in die Meditation.
    1970 wurde Tillmann in die Erzdiözese München und Freising inkardiniert.
    Ein Anliegen von Klemens Tilmann war der unmittelbare Dienst am Glauben in der Verkündigung im Gespräch und im Unterricht, in Vorträgen und Kursen, in Artikeln, Schriften und Büchern. Er war Verfasser verschiedener Kindermessen und Autor von Unterrichtsbüchern, die vom Deutschen Katechetenverein (DKV) erstellt wurden. Schwerpunkt seines Wirkens waren seine religionspädagogischen Arbeiten.
    1964 wurde in München das Institut für Katechetik und Homiletik (IKH) von der Deutschen Bischofskonferenz gegründet, um die zukünftigen Seelsorger an eine zeitgemäße Verkündigung der christlichen Glaubensbotschaft heranzuführen. Erster Direktor wurde Heinrich Kahlefeld, gleichzeitig dozierten dort auch Klemens Tilmann und Franz Schreibmayr. In den 1960er Jahren lehrte er auch Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule München-Pasing. In den letzten beiden Jahrzehnten seines Lebens befasste sich Tilmann intensiv mit christlicher Meditation und veröffentlichte mehrere Schriften zur Hinführung zur Meditation.
    Klemens Tillmann verstarb am 21. Dezember 1984 und wurde auf dem Friedhof der Oratorianer bei St. Laurentius in München beigesetzt.
    History: Die Übernahme des Nachlasses durch das Diözesanarchiv ist nicht dokumentiert, muss aber zwischen dem Tod Tillmanns 1984 und ca. 1995 liegen.
    Der Nachlass umfasst in erster Linie Unterlagen zur Arbeit am Katechismus, zu den weiteren katechetischen und religionspädagogischen Arbeiten, aber auch zu Meditationen und seiner Lehrtätigkeit.
    Descriptive information: 1. Allgemeine Informationen
    Bearbeiter: Michael Grouls/Archivdienstleistungen, Bonn
    Bearbeitungszeitraum: 2020
    Umfang: 171 VE
    Zitierweise: Für die Wiederauffindbarkeit des Archivales sind lediglich das Archivkürzel und die vollständige Signatur der Verzeichniseinheit nötig, z. B.: AEM, [Signatur].
    Wird eine entsprechende Zitierweise bevorzugt, kann nach dem Archivkürzel der Name des Bestandes eingefügt werden. Im Anschluss daran ist auch hier die vollständige Signatur des Archivales anzugeben, z. B. AEM, NL Tillmann, [Signatur].

    2. Erschließungsarbeit
    Die Unterlagen waren durch Tillmann selbst grob thematisch geordnet und in einzelnen Mappen abgelegt worden. Diese innere Ordnung wurde weitgehend beibehalten; die einzelnen Themenbereiche innerhalb der Mappen wurden eigens erfasst. Abschließend wurde der Bestand mittels einer Gliederung strukturiert.
    Reference: Tillmann, Dr. Klemens
    FB059 Waldmann, Georg - 1960-1972
    FB070 Weckbecker, Erich
    FB026 Waxenberger, Johannes - 1835-2010
    FB060 Wehner, Anton von - 1901-1950
    FB062 Wehrle, Hermann Joseph - 1890-1981
    FB063 Weichselgartner, Jakob - 1917-1972
    FB001 Weinzierl, Karl
    FB064 Westermayer, Georg - 1868-1889
    FB065 Wiedemann, Theodor - 1307-1899
    FB066 Wiesheu, Josef - 1785-1820
    FB089 Wimmer, Alfons
    FB027 Ziegler, Adolf Wilhelm - 1853-1989
    FB067 Zimmer, Siegfried - 1954-1964
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    Laien
    Sammlungen und Dokumentationen
    Fremdprovenienzen