Tektonik

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    Archiv des Erzbistums München und Freising
    ehemalige Bistümer (bis 1821)
    Erzbistum München und Freising (ab 1821)
    Seelsorgeeinheiten
    Orden, Klöster und Stifte
    Ordensgemeinschaften, Kongregationen, Säkularinstitute
    DA015 Augustiner Chorherren, Au am Inn - 1141-1753
    DA002 Augustiner Chorherren, Berchtesgaden - 1452-1985
    DA017 Augustiner Chorherren, Beuerberg - 15. Jh.-18. Jh.
    DA018 Augustiner Chorherren, Einzelprovenienzen - 17.Jh.-18.Jh.
    DA016 Augustiner Chorherren, Gars - 1440-19. Jh.
    DA001 Augustiner Chorherren, Indersdorf - 17.Jh.-19.Jh.
    DA014 Augustiner Chorherren, Rottenbuch - 17.Jh.-1834
    DA013 Augustiner Chorherren, Weyarn - 15. Jh.-1884
    DA012 Benediktiner, Einzel- und Mischprovenienzen - 1425-19. Jh.
    DA019 Benediktiner, Scheyern - 1499-1760
    DA020 Benediktiner, Seeon - 1625-1761
    DA029 Benediktiner, St. Veit (bei Neumarkt) - 1661-1800
    DA021 Benediktiner, Weihenstephan - 1452-19. Jh.
    DA010 Benediktusschwestern - 0
    DA003 Birgitten, Altomünster - 1413-2013
    DA006 Deutscher Orden, Maria Birnbaum - 0
    DA004 Dominikanerinnen, Altenhohenau - 0
    DA028 Franziskaner, allgemein - 1660-1845
    DA025 Franziskaner, München (St. Anton) - 17.Jh.-1805
    DA011 Franziskanerinnen (Schwestern der katholischen Heimatmission), München - 0
    DA022 Franziskanerinnen, Einzelprovenienzen - 18.Jh.-19.Jh.
    DA008 Franziskanerinnen, Schönbrunn - 1825-2012
    DA026 Hieronymitaner, München - 1690-1779
    DA023 Jesuiten, Ebersberg - 17. Jh.-1748
    DA007 Salesianerinnen, Beuerberg - 1376-2019

    Vollansicht Bestand

    Archiv Archiv des Erzbistums München und Freising
    Signatur: DA007
    Name: Salesianerinnen, Beuerberg
    Laufzeit: 1376-2019
    Gattung: Bestand
    Beschreibung: Am Durchbruch der Loisach durch den nördlichen Molassezug und den inneren Moränengürtel liegt das weitgestreute Dorf Beuerberg (Buriberg von althochdeutsch „bür" = Anbauer-Nachbar) am Rand des ehemaligen Wolfratshausener Sees. Der Kern der Siedlung lag am Fluss um den Kirchberg beim Friedhof, woran die Ortsteile Graben, Bruggen, Wäschhausen und Schöffländ noch erinnern. Die Ortsteile Kuglstatt im Nordwesten, Moos im Südwesten und Arker im Süden entstanden als Söldnersiedlungen zur Zeit des Augustinerchorherrenstiftes. Die erste urkundliche Nachricht stammt aus der Zeit des Bischofs Arnold von Freising (875-883): Sie berichtet von einem Tausch von 44 Tagwerk zu Purinloh (Baierlach) für eine Mühle.
    Die Geschichte klösterlichen Lebens in Beuerberg begann mit der Gründung eines Augustiner-Chorherrenstifts durch die Irinsburger: Albert von Irinsburg (Eurasburg) war als Gefolgsmann Heinrichs IV. im Bann gestorben. Seine Witwe Berta und die Söhne Otto, Eberhard und Konrad entschlossen sich für sein Seelenheil zu einer frommen Stiftung. Das Chorherrenstift wurde am 30. März 1120 durch Papst Calixt II. bestätigt. Der Bau von Kirche und Stift wurde im Jahr 1127 vollendet. Aufgrund seiner Lage zwischen so bedeutenden Klöstern wie Benediktbeuern, Wessobrunn und Polling blieb das Stift, was seine finanzielle Ausstattung wie auch die Mitgliederzahl betraf, eher im unteren Bereich. Doch wird in der Literatur wiederholt auf seine geistige und kulturelle Strahlkraft im späten 13. und 14. Jahrhundert verwiesen. Nach einer Zeit des allgemeinen Niedergangs erblühte das geistliche Leben im Kloster Beuerberg um 1525 von neuem, was insbesondere den Pröpsten Johann II. Taverner und Leonhard Mochinger, die aus den Chorherrenstiften Polling bzw. Dießen am Ammersee nach Beuerberg kamen, zu verdanken war.
    Ab 1626 erfolgte der Umbau der ursprünglich romanischen Klosterkirche vermutlich durch den Baumeister Bartholomäus Steinle. Die Baumaßnahmen führten jedoch am 13. November 1628 zum Einsturz derselben. Nach dem vernichtenden Baugutachten der hinzugerufenen Hofbaumeister Heinrich Schön und Isaak Paader, wurde am 15. März 1629 der Grundstein für eine neue Klosterkirche gelegt. Baumeister war dieses Mal Isaak Paader unter Mitwirkung von Hans Krumppers. Nachdem der Konvent einen Pestausbruch und einen Schwedeneinfall überstanden hatte, wurde die barocke Klosterkirche (im Stil der Jesuitenkirche St. Michael in München) am 5. August 1635 durch den Freisinger Fürstbischof Veit Adam feierlich geweiht.
    Unter Propst Stainherr wurde der Plan zum Neubau der Klosteranlage gefasst. Verwirklicht wurde er durch Cajetan Perner (1729-1753) in der jetzigen Form mit Brauerei, Marstall, Pfisterei, Torwartl, Arbeiterwohnungen und Amtsmannshaus mit Schule. Doch auch vor Kloster Beuerberg machte die Säkularisation keinen Halt. Am 18. April 1803 wurde der Konvent aufgelöst. Die Klosterkirche wurde zur Pfarrkirche deklariert.
    Mitte des 19. Jahrhunderts kam es in Bayern zu einer Neubelebung des Ordenslebens. Im Zuge dessen erwarben im Jahr 1845 die Salesianerinnen von Dietramszell das Klostergebäude in Beuerberg, wodurch die Kirche fortan (zeitweise) wieder als Klosterkirche genutzt wurde. Im Jahr 1846 erfolgte dann die offizielle Gründung des Konvents durch die erste Oberin Maria Regis Dopfer (1803-1867). Im selben Jahr erfolgte die Eröffnung einer höheren Mädchenschule mit Pensionat, die bis ins Jahr 1934 fortbestand. Im September 1934 eröffnete im Josefstrakt ein Damenerholungsheim, das allerdings bereits 1942 wieder geschlossen werden musste.
    1943 beschlagnahmte die deutsche Wehrmacht einen Teil des Klostergebäudes und richtete dort ein Reservelazarett ein. In einem anderen Gebäudeteil wurde die Münchner Universitäts-Augenklinik, deren Münchner Gebäude durch einen Bombenangriff völlig zerstört worden waren, untergebracht.
    Ebenfalls nach Beuerberg verlegt wurde die Schule des Max-Josef-Stifts, nachdem in den Gebäuden in München als Lazarett eingerichtet wurde und der dortige Schulbetrieb eingestellt werden musste. Die Rückverlegung nach München-Bogenhausen erfolgte im Jahr 1951.
    Während und kurz nach dem zweiten Weltkrieg fanden auch Schwestern aus anderen Salesianerinnenklöstern, wie Gleink in Österreich, Chotieschau in Tschechien, Erd in Ungarn und Koblenz-Moselweiß, Zuflucht in Kloster Beuerberg.
    Nach dem zweiten Weltkrieg diente der Gebäudekomplex zeitweise als Flüchtlingslager.
    1952 wurde an Stelle des Damenerholungsheims ein Müttergenesungs- bzw. Müttererholungsheim unter der Schirmherrschaft der Caritas eröffnet. Es bestand bis ins Jahr 1972.
    Im Jahr 1965 gründeten die Schwestern zusätzlich zu dem bestehenden Mütter- ein Altenerholungsheim im Josefstrakt. Träger war ebenfalls die Caritas. Das Altenerholungsheim wurde 1989 geschlossen.
    In den 1990er Jahren bis ca. 2006 beherbergte das Kloster ein staatliches Übergangswohnheim für Spätaussiedler.
    Im Jahr 2014 erfolgte die Auflösung des Salesianerinnenklosters Beuerberg. Die zuletzt dort noch lebenden 14 Schwestern zogen in Altenheime. Das Klostergebäude wurde vom Erzbistum München und Freising übernommen.
    Zeitweise unterhielt das Kloster eine Apotheke, eine Steppdecken- und eine Wäschenäherei sowie eine Paramentenstickerei. Darüber hinaus verkaufte das Kloster Gemüse und andere Erzeugnisse, die am Klosterhof angebaut bzw. im Kloster hergestellt wurden. Zudem wurde im ehemaligen Kapitelsaal des Augustiner-Chorherrenstifts bis ins Jahr 2002 Löwenzahnwein unter dem Namen „Naturkraft“ gebraut.
    Die Landwirtschaft auf dem Klosterhof in Herrnhausen wurde im Jahr 1972 aus Rentabilitätsgründen aufgegeben. Die Gebäude und landwirtschaftlichen Flächen wurden vermietet bzw. verpachtet.
    In der Frühzeit des Salesianerinnenklosters erfolgten kurz nacheinander die Gründungen zweier Töchterklöster: Thurnfeld in Tirol im Jahr 1859 und Koblenz-Moselweiß im Jahr 1863. Letzteres wurde von der ehemaligen Beuerberger Oberin Maria Regis Dopfer (1803-1867) wesentlich vorangetrieben. Darüber hinaus unterstützte das Kloster bis Ende des 19. Jahrhunderts weitere Tochtergründungen anderer Salesianerinnenklöster.
    Im Jahr 1954 wurde Kloster Niedernfels ins Leben gerufen. Das Kloster wurde zur Aufnahme der vertriebenen deutschen Schwestern aus dem tschechischen Kloster Chotieschau gegründet. Diese lebten seit 1945 auf verschiedene Salesianerinnenklöster und andere Institutionen, wie das Kinderheim in Steinhöring, verstreut. Die Auflösung des Konvents erfolgte im Jahr 1997, die verbliebenen Schwestern verteilten sich auf das Kloster Pielenhofen und das Kloster Beuerberg.
    Geschichte: Das Archiv des Salesianerinnenklosters in Beuerberg umfasst insgesamt 2540 Verzeichniseinheiten vom Ende des 14. Jahrhunderts bis ins Jahr 2014. Die ältesten Stücke sind neun Urkunden bzw. Fragmente aus dem spanischen Salesianerinnenkloster in Barcelona, die während der Weltwirtschaftskrise in 1920er Jahren nach Beuerberg geschickt wurden sowie das Fragment einer Urkunde Kaiser Rudolphs II. aus dem Jahr 1584, das aus dem Besitz des Augustiner-Chorherrenstifts in Beuerberg stammt. Ein Großteil der Archivalien entfällt auf das 19. und 20. Jahrhundert.
    Eine Besonderheit des Bestands ist es, dass er nicht nur das Archiv des Klosters Beuerberg umfasst, sondern auch Teile der Klosterarchive von Chotieschau und Niedernfels sowie des Tochterklosters Koblenz-Moselweiß. Grund hierfür sind die engen Verflechtungen der Klöster untereinander, der sich auch im mehrfachen Wechsel der Schwestern von dem einen in den anderen Konvent zeigt (s. Geschichte).
    Zunächst findet der Nutzer Akten allgemeinen Inhalts, welche in keinem direkten Bezug zum Kloster und seiner Geschichte stehen. Darauf folgen die Archivalien zum Gesamtorden der Salesianerinnen, seiner Geschichte, seinen Heiligen, seiner Organisation, den Salesianerinnenklöstern weltweit sowie weiteren Organisationen aus der Salesianischen Familie.
    Innerhalb dieses Klassifikationspunktes ist besonders auf die Unterpunkte deutsch-österreichische Föderation, Salesianerinnenkloster Chotieschau und Salesianerinnenkloster Annecy zu verweisen. Unter dem Punkt deutsch-österreichische Föderation, sind neben Archivalien zu den Klöstern der Föderation auch Akten zu Aufbau, Organisation und Versammlungen der Föderation subsumiert.
    Der Gliederungspunkt Kloster Chotieschau enthält sowohl Archivalien aus dem Klosterarchiv, welche die deutschen Schwestern nach ihrer Vertreibung aus Tschechien mitgebracht hatten, als auch Archivalien aus der Zeit der Schwestern in anderen deutschen Konventen vor der Gründung von Kloster Niedernfels. Hinzu kommen außerdem Akten zu Erhalt und Nutzung der Klostergebäude in Chotieschau nach der endgültigen Auflösung des Konvents.
    Annecy war als Ort der Gründung des Salesianerinnenordens von großer Bedeutung für alle anderen Salesianerinnenklöster und so auch für Kloster Beuerberg. Im Laufe der Zeit stellten die Schwestern wiederholt Anfragen zum klösterlichen Leben und zu Verhaltensrichtlinien an den französischen Konvent, so dass es hier neben den allgemeinen Rundschreiben zu einem regen Briefwechsel kam.
    Der nächste Klassifikationspunkt beschäftigt sich mit dem Beuerberger Mutterhaus. Unter diesem Punkt finden sich insbesondere Archivalien zu Geschichte des Konvents, zur Klosterverwaltung, den Finanz- und Bauangelegenheiten sowie zum täglichen Leben der Schwestern und anderer Bewohner des Klosters wie etwa den Beichtvätern, Spiritualen und soeurs et freres agreges.
    Unter dem Klassifikationspunkt Klosteranlage, -kirche und -gebäude finden sich neben Schriftverkehr, Fotodokumentationen etc. eine Vielzahl an Bauplänen.
    Es folgt das Schriftgut zu den Schwestern des Salesianerinnenklosters. Hier finden sich neben einem umfangreichen Klassifikationspunkt mit Personal-, Renten und Krankenakten, Archivalien zu Kandidatur und Noviziat sowie persönlichen Besitztümern, Lebensbeschreibungen, Nachrufen und Todesanzeigen der Schwestern.
    Ein umfangreicher Klassifikationspunkt ist der Höheren Töchterschule mit Internat im Josefstrakt des Klosters gewidmet. Hier ist auf eine umfangreiche Sammlung handgeschriebener Noten und Theaterstücke hinzuweisen wie auch auf eine Sammlung von Fotografien ehemaliger Schülerinnen und ihrer Familien. Zudem gibt es zwei Klassifikationspunkte zu den beiden „Schulvereinen“: der Marianischen Kongregation und dem Salesiusverein.
    Unter dem Punkt weitere Nutzung des Klosters befinden sich Archivalien zu langfristigen Projekten, wie dem Damen- bzw. Müttererholungsheim und Altenheim, zu kurzzeitigen Nutzungen von Teilen des Klosters durch ein Reservelazarett, die Münchner Augenklinik, ein Wohnheim für Spätaussiedler etc.
    Um die Mitte des 19. Jahrhunderts wurden von Beuerberg aus die Klöster Thurnfeld in Tirol und Koblenz-Moselweiß gegründet. Unter dem Klassifikationspunkt Koblenz-Moselweiß befinden sich nicht nur Archivalien aus der Gründungszeit des Klosters und Schreiben an die Schwestern in Beuerberg, sondern auch Teile des dortigen Archivs. Der Grund dürfte im zeitweisen Aufenthalt von Moselweißer Schwestern in Beuerberg liegen. Sowohl nach der weitgehenden Zerstörung durch einen Luftangriff auf das Kloster im Jahr 1944 als auch nach der endgültigen Auflösung des Konvents im Jahr 1986 kamen Schwestern aus Koblenz-Moselweiß nach Beuerberg.
    Unter dem Klassifikationspunkt Kloster Niedernfels finden sich neben Archivalien Beuerberger Provenienz auch Akten aus dem Niedernfelser Klosterarchiv. Dieses war mit der Auflösung des Klosters und dem Umzug eines Teils der verbleibenden Schwestern nach Beuerberg dorthin gelangt.
    Der letzte Klassifikationspunkt beinhaltet Archivalien zu Klosterneugründungen in Österreich und Deutschland, die von Beuerberg unterstützt und gefördert wurden, allerdings nie zur Umsetzung gelangten.
    Erschließungsinformationen: 1. Allgemeine Informationen
    Bearbeiter: history-today – Büro für Geschichtsforschung
    Bearbeitungszeitraum: 2019 bis 2020
    Umfang: 2540 VE
    Zitierweise: Für die Wiederauffindbarkeit des Archivales sind lediglich das Archivkürzel und die vollständige Signatur der Verzeichniseinheit nötig, z. B.: AEM, [Signatur].
    Wird eine entsprechende Zitierweise bevorzugt, kann nach dem Archivkürzel der Name des Bestandes eingefügt werden. Im Anschluss daran ist auch hier die vollständige Signatur des Archivales anzugeben, z. B. AEM, Salesianerinnen, Beuerberg, [Signatur].

    2.Erschließungsarbeit
    Die Erschließung des Archivs des Salesianerinnenklosters in Beuerberg wurde von Oktober 2019 bis Juli 2020 durch die Firma „history-today – Büro für Geschichtsforschung“ in München durchgeführt.
    Nach der Schließung des Klosters im Jahr 2014 war eine Inventarisierung des Schriftguts vor Ort vorgenommen worden. Dabei wurde jedem Raum eine Nummer zugeordnet, die auch zur Bildung einer Altsignatur für das darin befindliche Schriftgut herangezogen wurde. Es ergab sich damit für die Archivalien eine Altsignatur bestehend aus der Raumnummer sowie einer drei- bis vierstelligen Nummer zur Durchnummerierung der Akten, z. B.: 139-001, 139-002 etc. Diese wurde soweit möglich übernommen. Allerdings waren die Akten zwischen der Inventarisierung 2014 und Übernahme in das Archiv 2019 bei verschiedenen Räumarbeiten vor Ort teilweise umgeordnet worden, so dass eine eindeutige Zuweisung einer Altsignatur in vielen Fällen nicht mehr möglich war.
    Die Anlieferung im Büro der Firma „history-today“ erfolgte an fünf Terminen von 18. Oktober 2019 bis 30. April 2020. Insgesamt handelte es sich um 148 Archivkartons, 120 Aktenordner, 8,5m loses Material und 114 Umzugskartons. Weder die Archiv- noch die Umzugskartons wurden dabei nach Räumen geordnet abgegeben.
    Bewertung und Erschließung erfolgten nach der Archivordnung für Seelsorgestellen und kirchliche Einrichtungen im Erzbistum München und Freising sowie nach den Erschließungsrichtlinien des Archivs des Erzbistums München und Freising. Die Fachaufsicht sowie die archivarische Betreuung oblag dessen Leiter, Herrn Michael Volpert.
    Bei der Erschließung fand sich ein Karteikartensystem (VE1364), in welchem die Akten und Pläne zu Instandsetzung-, Bau- und Umbaumaßnahmen sowie zu Grundstücksangelegenheiten am Klostergebäude verzeichnet sind. Unter den Klassifikationspunkten Archiv finden sich mehrere, teils unvollständige Inventare von Briefen, Gesuchen an amtliche Stellen und weiteren Dokumenten (VE365, VE366, VE 595, VE1043, VE1046). Auch ein alphabethischer Bibliothekskatalog aus dem späten 19. bzw. frühen 20. Jh. (VE2063) wurde bei der Verzeichnung miterfasst.
    Bei der Einsicht und Verzeichnung der Akten wurden gleichzeitig eine Entmetallisierung sowie eine grobe Reinigung vorgenommen. Im Anschluss wurden die Archivalien archivgerecht verpackt.
    Bei der Verzeichnung wurden die einzelnen zu einem Titel gehörigen Akten grundsätzlich in den „Enthält-Vermerk“ aufgenommen. Alle inhaltlich oder formal stark abweichenden Verzeichnungseinheiten, z. B. Fotografien, Diapositive, Videokassetten oder Pläne sind in den entsprechenden „Darin-Vermerk“ enthalten.
    Sind Archivalien nur in Abschrift oder Xerokopie erhalten, wurde die Datierung des Originals in runde Klammern gesetzt und das Datum der vorliegenden Kopie (sofern bekannt) dahinter vermerkt. Schätzungen des Bearbeiters sind durch eckige Klammern gekennzeichnet.
    Die Gliederung des Bestandes wurde anhand des vorliegenden Materials neu entwickelt, in ihrer Grundstruktur folgt sie jedoch dem Schema, das auch bei den beiden weiteren erst jüngst bearbeiteten Ordensarchiven der Ursulinen (Landshut) und der Birgittinen (Altomünster) angelegt wurde.
    Der Zugang zu den einzelnen Archivalien erfolgt gemäß den Schutzfristbestimmungen des Archivs des Erzbistums München und Freising und kann im Einzelfall noch Beschränkungen unterliegen.
    Die Firma „history-today“ überträgt alle aus dem Urheberrecht herrührenden Nutzungsrechte der Erzdiözese München und Freising.
    Archiv: Archiv des Erzbistums München und Freising
    DA027 Servitinnen, München - 1713-1770
    DA030 Unbeschuhte Karmeliten (Deutsche Provinz) - o.D.
    DA005 Ursulinen, Landshut - 1451-2016
    DA009 Zisterzienser, Fürstenfeld - 19. Jh.
    DA024 Verschiedene Orden/Klöster, Einzel- und Mischprovenienzen - 1518-1937
    Säkularkanoniker
    kirchliche Organisationen
    Nachlässe
    Sammlungen und Dokumentationen
    Fremdprovenienzen
    Diözesanbibliothek des Erzbistums München und Freising