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Archiv des Erzbistums München und Freising
ehemalige Bistümer (bis 1821)
Bistum Freising (bis 1821)
AA001 Geistliche Regierung Freising - 1314-1933
AA001/1 Realia - 1314-1933
AA001/2 Personalia - 1524-1830
AA001/3 Lokalia - 1409-1951
Pfarrakten
Akten zum Tiroler Bistumsanteil
Vollansicht Klassifikation
Archiv
Archiv des Erzbistums München und Freising
Bezeichnung:
Akten zum Tiroler Bistumsanteil
Beschreibung:
Bis zur Neuziehung der bayerischen Bistumsgrenzen 1821 zählte noch der Freisinger Bistumsanteil in Tirol weiterhin zum Bistum Freising:
- Das Prodekanat Angath mit der Pfarrei Angath (mit der Wallfahrtskirche Maria Stein), der Lokalkaplanei Landl (ehemals eine Filiale der Pfarrei Langkampfen), der Pfarrei Langkampfen (mit der Filiale Oberlangkampfen), der Kuratie Thiersee (ehemals eine Filiale der Pfarrei Langkampfen; mit der Filiale Hinter-Thiersee) und der Lokalkaplanei Zell (ehemals eine Filiale der Pfarrei Langkampfen; mit den Filialen Kleinholz und Thierberg sowie einer Klause in Einliefen);
- das Prodekanat Breitenbach mit dem Vikariat Brandenberg (ehemals eine Filiale der Pfarrei Breitenbach), der Pfarrei Breitenbach (mit der Filiale Kleinsöll sowie einer Kapelle in Moserthal), der Lokalkaplanei Mariathal (ehemals eine Filiale der Pfarrei Breitenbach; mit Kapellen in Achenrain und Winkel), der Kuratie Steinberg (ehemals eine Filiale der Pfarrei Breitenbach) und dem Vikariat Voldepp (ehemals eine Filiale der Pfarrei Breitenbach; mit einer Kapelle in Moosen);
- die Kuratie in der Hinterriß und die Lokalkaplanei in der Scharnitz.
Da diese Gebiete seit jeher in habsburgischem Herrschaftsgebiet lagen, erforderte dies vielfach Spezialregelungen, was die Freisinger Geistliche Regierung zu einer separaten Ablage der „Tiroler Akten“ veranlasste. Für diesen Teil der Registratur ist das originale Findbuch von 1814 enthalten. Nach der Neuordnung der Bistumsgrenzen wurden die Akten großteils an das neu zuständige Erzbistum Salzburg abgegeben, ein Teil der Akten verblieb jedoch in Freising bzw. München.
Geschichte:
Zum ursprünglichen Umfang des Aktenbestandes siehe AEM, Geistliche Regierung Freising, Realia, AA001/1, FS185 (Aktenrepertorium zu den Pfarreien des Tiroler Bistumsanteils, 1814).
In Freising bzw. München verblieben insbesondere die Unterlagen zu pfarreiübergreifenden Themen und die ausgewählten Einzeldokumente, die dem neu gebildeten Selekt-Bestand „Pfarrbeschreibungen“ einverleibt worden waren. Zur Aktenabgabe von Freising nach Salzburg siehe AEM, Geistliche Regierung Freising, Realia, AA001/1, R6092
Das Aktenrepertorium sowie die auf einem Teil der Akten noch vorhandenen Altsignaturen ermöglichten es, den etwa zwei Regalmeter umfassenden Bestand wieder in seine ursprüngliche Ordnung zu bringen und so neu zu verzeichnen; hierbei wurde die Gliederung wie im Aktenrepertorium vollständig abgebildet, auch wenn einzelne Gliederungspunkte leerblieben, da diese Akten an Salzburg abgegeben worden waren.
CC-Lizenzen:
CC BY-NC-SA
Archiv:
Archiv des Erzbistums München und Freising
Akten zu den Dekanaten Burghausen und Neuötting (heute Bistum Passau)
Kloster- und Stiftsakten
AA001/4 Matrikelführung (Zweitschriften) - 0
AA002 Domkapitel Freising - 1312-1940
AA003 Offizialat Freising - 1140-1758
AA004 Hochstift Freising - 1305-1900
AA005 Freisinger Mischprovenienzen - 1301-1913
Erzbistum Salzburg, bayerischer Anteil (bis 1802)
Erzbistum München und Freising (ab 1821)
Seelsorgeeinheiten
Orden, Klöster und Stifte
kirchliche Organisationen
Nachlässe
Sammlungen und Dokumentationen
Fremdprovenienzen
Diözesanbibliothek des Erzbistums München und Freising
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