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Archiv des Erzbistums München und Freising
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CB123 Germering-St. Martin - 1668-2012
Vollansicht Bestand
Signatur:
CB123
Name:
Germering-St. Martin
Laufzeit:
1668-2012
Beschreibung:
Einzelne archäologische Funde, wie Gräberfelder und/oder Siedlungsreste, lassen darauf schließen, dass der heutige Ort Germering vermutlich schon in der Jungsteinzeit besiedelt wurde. Es zählt zu den ältesten merowingischen Bestattungsplätzen im Münchner Raum. Erstmals schriftlich nachgewiesen kann Germering in den Jahren 948-957 n.Chr. als "Kermaringun" werden. In der Historiae Frisingensis wird in diesem Zusammenhang von einem Grundstückstausch zwischen dem Bischof Lambert von Freising und dem Edlen Gottschalk berichtet. Wahrscheinlich wird Germering schon im 8./9.Jahrhundert als "Kermaringon" erwähnt.
Die alte Dorfkirche St. Martin, die dem heiligen Martin von Tours gewidmet ist, wird erstmals im Jahr 1315 als Filialkirche von Unterpfaffenhofen erwähnt. Im Laufe des Bayerischen Krieges, den der Herzog von Bayern-Ingolstadt Ludwig VII. mit seinen Vettern, den Herzögen von Bayern-München Ernst und Wilhelm III., führte, wurden 1422 im Zusammenhang mit der Schlacht von Alling viele Behausungen in Germering niedergebrannt. Im 30-jährigen Krieg litt Germering, wie viele andere Gemeinden dieser Zeit, an Bevölkerungsschwund, Mangelernährung und unter dem Niederbrennen einzelner Häuser. Im Jahre 1665 wurde die Martinskirche von Papst Alexander VII. mit einem Ablass-Privileg ausgestattet. Von da an erhielt jeder Christ, für den am Allerseelentag oder an einem Montag jeglicher Woche auf dem Altar von St. Martin eine Messe gelesen wurde, einen Ablass von 7 Jahren. 1808 wird das Landgericht Starnberg in 19 Steuerdistrikte aufgeteilt. Einer dieser Distrikte umfasste Germering mit Unterpfaffenhofen, Puchheim und Streiflach.
1818 wurden die selbstständigen Gemeinden Germering und Unterpfaffenhofen gebildet. 1852 hat man diesen Steuerdistrikt dem Bezirksamt Bruck zugeordnet. Bis zum Jahr 1922 war St. Martin eine Filialkirche der Pfarrei Unterpfaffenhofen, bis es im gleichen Jahr zur Expositurkirche wurde. Im Jahr 1946 wurde sie von Kardinal Faulhaber zur Pfarrkirche erhoben. Ein großer Bevölkerungszuwachs ergab sich 1945/1946 durch den Zuzug von Heimatvertriebenen. So wurden in den Jahren 1952 bis 1954 Anlagen im sozialen Wohnungsbau errichtet.
Im Laufe der 60er Jahre wurden ein Gemeindezentrum mit Kindergarten und Jugendheim hinzugefügt und 1967 die neue Pfarrkirche St. Martin geweiht. Die Gemeindegebietsreform von 1978 wurden Germering und Unterpfaffenhofen zur Großraumsiedlung. Heute ist die Pfarrei Germering dem Dekanat München Südwest eingegliedert.
Geschichte:
1. Bestandsgeschichte
Die Bestände des Pfarrarchivs Germering-St. Martin umfassen Akten vom 19.bis zum 21. Jahrhundert mit vereinzelten Zeugnissen aus dem 18.Jahrhundert, wobei die Aktenmenge in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert deutlich zunimmt. Neben den Rechnungen, die eher einen kleineren Teil einnehmen, umfasst der Bestand eine große Menge an Archivalien zu Personalakten, zum Kindergarten, zu Konversionen und Kirchenaus- und Kirchenrücktritten. Weiterhin wurde eine größere Anzahl von Photographien und Dias aufgefunden, die vor allem aus den 70ern und 80ern des 20.Jahrhunderts stammen. Es befinden sich mehrere großformatige Pläne unter den Archivalien, die zum größten Teil Bestands-, Werk- und Detailpläne von verschiedenen kircheneigenen Gebäuden sind.
2. Zugang, Übernahme, Akzession
Die Archivalien wurden weitgehend unsortiert vorgefunden.
Erschließungsinformationen:
1. Allgemeine Informationen
Bearbeiter: Jasmin Dorfer
Bearbeitungszeitraum: 2015
Bestandsart: Fonds
Umfang: 160 VE
Zitierweise: Für die Wiederauffindbarkeit des Archivales sind lediglich das Archivkürzel und die vollständige Signatur der Verzeichnungseinheit nötig, z. B.: AEM, [Signatur].
Wird eine sprechende Zitierweise bevorzugt, kann nach dem Archivkürzel der Name des Bestandes eingefügt werden. Im Anschluss daran ist auch hier die vollständige Signatur des Archivales anzugeben, z. B.: AEM, Pfarrarchiv Germering-St. Martin, [Signatur].
2. Erschließungsarbeit
Die Dienst- und Fachaufsicht hatte der Direktor des Archivs des Erzbistums München und Freising, Herr Dr. Peter Pfister, inne. Seinem Mitarbeiter, Herrn Dr. Christopher Sterzenbach, oblag die archivarische Betreuung.
Der Bearbeitung lag die Erschließungsrichtlinie für Pfarrarchive des AEM zugrunde.
Zur Ordnung und Bewertung bzw. Kassation siehe "Archivordnung für die Seelsorgestellen und kirchlichen Einrichtungen im Erzbistum München und Freising".
Das Pfarrarchiv befindet sich vor Ort. Im AEM liegen lediglich die Matrikelbücher vor, die digital genutzt werden können.
3. Anmerkung zum Erhaltungszustand
Bei der Einsicht und Verzeichnung der Akten wurde gleichzeitig eine Entmetallisierung vorgenommen. Im Anschluss wurden die Archivalien archivgerecht verpackt.
4. Zugangsbeschränkungen
gemäß Schutzfristen
In diesem Bestand suchen
CB125 Giebing-St. Michael - 1730-1970
CB124 Gerolsbach-St. Andreas - 1672-1982
CB126 Gilching-St. Sebastian - 1683-2012
CB127 Glonn-St. Johannes der Täufer - 1650-2006
CB594 Gollenshausen-Hl. Simon und Juda
CB128 Gmund am Tegernsee-St. Ägidius - 1595-1948
CB614 Goldach-Herz Jesu - o.D.
CB129 Götting-St. Michael - 1612-1937
CB130 Grabenstätt-St. Maximilian - 1639-1965
CB133 Grainau-St. Johann Baptist - 1815-1957
CB131 Gräfelfing-St. Stefan - 1622-1990
CB135 Grassau-Mariä Himmelfahrt - 1614-1895
CB132 Grafing-St. Ägdius - 1612-1929
CB134 Grammelkam-St. Petrus - 1642-1953
CB136 Gremertshausen-St. Nikolaus - 1681-1926
CB138 Großberghofen-St. Georg - 1792-1943
CB615 Gröbenzell-St. Johann Baptist - o.D.
CB137 Griesstätt-St. Johann Baptist - 1612-1935
CB530 Großhesselohe-Hl. Dreifaltigkeit - 1433-2004
CB139 Großdingharting-St. Laurentius - 1794-2001
CB140 Großhartpenning-Mariä Heimsuchung - 1640-1983
CB144 Grüntegernbach-St. Nikolaus von Myra - 1726-2001
CB141 Großholzhausen-St. Georg - 1714-1949
CB142 Großinzemoos-St. Georg - 1665-1941
CB143 Großkarolinenfeld-Hl. Blut - 1802-1939
CB145 Grünthal-St. Andreas - 1620-1960
CB531 Grünwald-St. Peter und Paul
CB146 Grunertshofen-St. Laurentius - 1655-1985
CB511 Güntersdorf-St. Josef
CB147 Gündlkofen-St. Peter - 1673-1940
CB532 Gundihausen-Mariä Namen
CB148 Günzlhofen-St. Margareta - 1629-1950
CB149 Haag-Mariä Himmelfahrt - 1753-1956
CB248 Haar-St. Raphael (Klinikpfarrei)
CB150 Haar-St. Konrad - 1885-1940
CB153 Halfing-Mariä Himmelfahrt - 1642-1969
CB154 Hallbergmoos-St. Theresia - 1796-1918
CB151 Haimhausen-St. Nikolaus - 1653-1962
CB152 Haindlfing-St. Laurentius - 1652-2001
CB533 Haslach-Mariä Himmelfahrt
CB155 Hart-St. Laurentius - 1623-1930
CB158 Heldenstein-St. Rupert - 1611-1980
CB156 Hebertshausen-Zum Allerheiligsten Welterlöser - 1737-1993
CB157 Hechenberg-St. Valentin - 1673-1998
CB534 Hinterskirchen-Mariä Himmelfahrt
CB160 Hirschenhausen-Mariä Heimsuchung - 1680-1978
CB159 Helfendorf-St. Emmeram - 1630-1979
CB161 Hirtlbach-St. Valentin - 1620-1986
CB162 Hochstätt-St. Vitus - 1619-1972
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