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Archiv des Erzbistums München und Freising
ehemalige Bistümer (bis 1821)
Erzbistum München und Freising (ab 1821)
Seelsorgeeinheiten
Dekanate
Pfarreien und Kirchenstiftungen
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CB035 Bayrischzell-St. Margareth - 1615-1963
CB036 Berbling-Zum Hl. Kreuz - 1689-1992
CB037 Berchtesgaden-St. Andreas - 1561-2002
CB038 Bergen-St. Ägidius - 1619-2011
CB039 Bergkirchen-St. Johann Baptist - 1662-1960
CB040 Berglern-St. Peter und Paul - 1680-1946
CB043 Beyharting-St. Johann Baptist - 1648-1806
CB041 Bernau am Chiemsee-St. Laurentius - 1663-1987
CB042 Beuerberg-St. Peter und Paul - 1600-2000
CB044 Bockhorn-Mariä Heimsuchung - 1596-1978
CB516 Bischofswiesen-Herz Jesu - 1927-1976
CB045 Böbing-St. Georg - 1609-1949
CB046 Breitbrunn am Chiemsee-St. Johannes - 1658-1975
CB517 Brunnthal-St. Nikolaus - 1669-2013
CB048 Bruckberg-St. Jakobus der Ältere - 1652-1942
CB047 Bruck bei Grafing-St. Peter und Paul - 1627-1964
CB049 Buch am Buchrain-St. Martin - 1676-1942
CB052 Burgharting-St. Vitus - 1840-1981
CB050 Buch am Erlbach-St. Peter - 1713-1955
CB051 Buchbach-St. Jakobus der Ältere - 1407-2003
Vollansicht Bestand
Signatur:
CB051
Name:
Buchbach-St. Jakobus der Ältere
Laufzeit:
1407-2003
Beschreibung:
Eine erste Erwähnung des Ortes Buchbach findet sich bereits in einem Salzburger Güterverzeichnis von 788 unter dem Namen "pohpah". Der Pfarrsitz hingegen lässt sich erstmals 1150 durch das Schenkungsbuch der Probstei Berchtesgaden nachweisen, in dem der "plebanus von Pochbach" als Zeuge auftritt. Von 1603 bis 1651 lag das Besetzungsrecht der Pfarrei beim Kloster Gars, das den Sitz teilweise mit Geistlichen aus den eigenen Reihen und teilweise mit weltlichen Vikaren besetzte. In denselben Zeitraum, nämlich 1634, fällt eines der größten Unglücke der Pfarrei. An der Pest starben hier mehr als 400 Personen. Bald darauf, in den letzten Kriegsjahren des Dreißigjährigen Krieges, wurde von Schweden in die Kirche eingebrochen und diese auch geschändet. Wegen des Reichsdeputationshauptschlusses kamen die Besitzungen des Fürstbischofs von Salzburg, zu denen auch Buchbach gehörte, nach Bayern.
Nach der Säkularisation 1803 wurde die Pfarrei Buchbach dann dem Dekanat Oberbergkirchen der Erzdiözese München und Freising zugeordnet. Gesicherte Angaben zum ursprünglich wohl romanischen Bau der Kirche in Buchbach lassen sich nur schwer treffen. Gesichert ist eine Barockisierung des Innenraumes der Kirche ab 1700. Eindeutig nachweisbar brannte die gotische Kirche 1762 während eines Feuers, das große Teile der damaligen Ortschaft zerstörte, vollständig ab. In den folgenden Jahren wurde mit einem Ersatzbau im Rokokostil begonnen und dieser 1775 fertiggestellt. Dieser wurde weitestgehend in dem damaligen Stil belassen, es wurden nur mehrere Renovierungen des Innenraums während des 20. Jahrhunderts vorgenommen. Die vielen Filialkirchen und Kapellen lassen sich zu einem Großteil in das Hochmittelalter verorten. Einzig Loinbruck ist bereits 788 als Kirchort genannt. Seit 1978 besteht der Pfarrverband Buchbach mit Grüntegernbach, Ranoldsberg und Walkersaich.
Geschichte:
1. Bestandsgeschichte
Die Archivalien wurden weitgehend unsortiert vorgefunden. Die Bestände des Pfarrarchivs St. Jakobus umfassen vor allem Akten vom 18. bis zum 21. Jahrhundert mit vereinzelten Zeugnissen aus dem späten 17. Jahrhundert, wobei die Aktenmenge in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert deutlich zunimmt. Einen großen Teil des Bestandes nahmen die Rechnungen und Belege der Kirchenstiftung ein, deren Anzahl in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stark zunimmt. Bemerkenswert ist dabei der umfassende und fast lückenlose Bestand an Rechnungen aus dem 17. Jahrhundert. Zudem ragt die Menge und Verschiedenheit der Rechnungen von Sonderstiftungen und Filialkirchen im Vergleich zu anderen Pfarreien hervor. Neben den Rechnungen ist aus dem Bestand ein größerer Anteil an Unterlagen zur Geschichte der Pfarrei hervorzuheben, die vermutlich zu einem großen Teil anlässlich der 1200 Jahr-Feier des Ortes Buchbach entstanden sind. Weitere Unterlagen dokumentieren die Seelsorge, Vereine und Verbände sowie die kirchliche Arbeit in Buchbach. Häufig finden sich zudem Unterlagen, die sich mit der Organisation und Verwaltung der Filialkirchen und Benefizien beschäftigen. Ausführlich wurden auch jegliche bauliche Maßnahmen und deren Zustandekommen an der Pfarrkirche sowie den Filialkirchen dokumentiert. Außerdem findet sich ein interessanter Bestand an Akten, die sich mit der Jugendarbeit eines Pfarrers und seines Hilfspriesters im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert beschäftigen. Fotografien im Pfarrarchiv beschränken sich größtenteils auf Dokumentationen von Inventar und baulichen Maßnahmen. Besonders erwähnenswert sind vier spätmittelalterliche Urkunden in gutem Überlieferungszustand. Diese beschäftigen sich vorrangig mit Darlehen und Grundstücksübertragungen und sind in gotischer Minuskel abgefasst
Erschließungsinformationen:
1. Allgemeine Informationen
Bearbeiter: Andreas Straßburger
Bearbeitungszeitraum: 2014-2015
Bestandsart: Fonds
Umfang: 571 VE
Zitierweise: Für die Wiederauffindbarkeit des Archivales sind lediglich das Archivkürzel und die vollständige Signatur der Verzeichnungseinheit nötig, z. B.: Pfarrarchiv Buchbach, [Signatur].
Wird eine sprechende Zitierweise bevorzugt, kann nach dem Archivkürzel der Name des Bestandes eingefügt werden. Im Anschluss daran ist auch hier die vollständige Signatur des Archivales anzugeben, z. B.: Pfarrarchiv Buchbach-St. Jakobus der Ältere, [Signatur].
2. Erschließungsarbeit
a. Beschreibung der Erschließungsmaßnahme
Die Dienst- und Fachaufsicht hatte der Direktor des Archivs des Erzbistums München und Freising, Herr Dr. Peter Pfister, inne. Seinem Mitarbeiter, Herrn Dr. Christopher Sterzenbach, oblag die archivarische Betreuung.
Der Bearbeitung lag die Erschließungsrichtlinie für Pfarrarchive des AEM zugrunde.
Zur Ordnung und Bewertung bzw. Kassation siehe "Archivordnung für die Seelsorgestellen und kirchlichen Einrichtungen im Erzbistum München und Freising".
Das Pfarrarchiv befindet sich vor Ort. Im AEM liegen lediglich die Matrikelbücher vor, die digital genutzt werden können.
b. Besonderheiten
vier spätmittelalterliche Urkunden
3. Anmerkung zum Erhaltungszustand
Bei der Einsicht und Verzeichnung der Akten wurde gleichzeitig eine Entmetallisierung vorgenommen. Im Anschluss wurden die Archivalien archivgerecht verpackt.
4. Zugangsbeschränkungen
a. rechtliche Einschränkungen
gemäß Schutzfristenbeschränkungen (Erhaltungszustand)
In diesem Bestand suchen
CB518 Dachau-Hl. Kreuz
CB053 Chieming-Mariä Himmelfahrt - 1619-1963
CB549 Dachau-Mariä Himmelfahrt
CB520 Dachau-St. Peter
CB054 Dachau-St. Jakob - 1675-1929
CB055 Degerndorf-St. Michael - 1837-1965
CB057 Diemannskirchen-St. Margaretha - 1798-1867
CB056 Deining-St. Nikolaus - 1647-1963
CB058 Dietramszell-Mariä Himmelfahrt - 1628-1964
CB521 Dürnzhausen-St. Georg - 1808-2016
CB059 Dorfen-Mariä Himmelfahrt - 1402-1945
CB408 Ebenhausen-St. Benedikt - [1468]-2015
CB060 Ebersberg-St. Sebastian - 1686-1946
CB062 Ebertshausen-St. Benedikt - 1840-1973
CB061 Eberspoint-Ruprechtsberg-St. Andreas - 1648-1962
CB065 Edling-St. Cyriakus - 1631-1950
CB064 Eching bei Landshut-St. Johann Baptist - 1641-1986
CB063 Eching-St. Andreas - 1745-2014
CB066 Egenburg-St. Stephan - 1617-1953
CB067 Egenhofen-St. Leodegar - 1650-2000
CB068 Egern-St. Laurentius - 1619-1925
CB083 Egling-St. Martin
CB069 Eggstätt-St. Georg - 1622-1976
CB524 Eichenau- Zu den Hl. Schutzengeln
CB071 Eichenried-St. Joseph - 1850-2009
CB070 Egmating-St. Johann Baptist u. Michael - 1653-2003
CB072 Einsbach-St. Margareta - 1650-1979
CB073 Eiselfing-St. Rupert - 1640-1944
CB074 Eitting-St. Georg - 1657-1950
CB075 Elbach-St. Andreas - 1628-1956
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Pfarrverbände
Orden, Klöster und Stifte
kirchliche Organisationen
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